Sonntag, 22. Dezember 2013

Das große Schreiben - Teil 1



Das große Schreiben - Tipps und Tricks von Thomas Williams Teil 1

     1. Schreib für dich selber

Schreib die Geschichte so, wie du sie lesen möchtest. Ob sie jemandem gefällt wirst du ohnehin erst wissen, wenn du sie ihm zum Lesen gibst. Du liest Bücher, die anderen gefallen, wieso solltest du nicht auch solche Geschichten schreiben können? Du hast eine bestimmte Zielgruppe, die dich einschließt. Überleg dir welche Geschichte du lesen möchtest und schreib sie.

2.      Lesen, lesen, lesen!

Lies viel in deinem Genre und am besten auch in anderen. Es hilft dir mit Wörtern umzugehen, zu sehen, was es schon gibt. Dabei kannst du dir natürlich den einen oder anderen Trick abgucken, aber denk daran, nicht den Stil eines anderen Autoren zu kopieren. Versuch deinen eigenen zu finden, denn auch wenn es vielleicht wie ein Lob klingt, dass jemand schreibt wie Stephen King, wäre dieser nur eine Kopie. Jeder Autor braucht seine eigene Stimme, um aus der Menge hervorzustechen. Kopien braucht niemand.

3.      Schaff dir Zeit

Du wirst nicht jeden Tag dazu kommen zu schreiben, aber versuch es so oft wie möglich einzurichten. So bleibst du in deiner Geschichte drin, musst nicht ständig alles noch einmal nachlesen. Deine Begeisterung für deine Idee könnte auch abnehmen, umso länger du sie ruhen lässt. Das heißt nicht, dass du sieben Tage die Woche schreiben sollst, denn du gehst ja auch nicht sieben Tage zur Arbeit/Schule. Nimm dir ruhig zwischendurch ein oder zwei Tage frei, um Energie zu schöpfen. Und an den Tagen an denen zu schreibst, erledigst du am besten vorher alles, was es sonst noch zu erledigen gibt. Haushalt, Einkauf, Hausaufgaben, Drachen bändigen oder die Welt retten. Es vor dir her zu schieben nützt nichts, da du während dem Schreiben immer wieder daran denken wirst (Ganz besonders wenn du die Welt retten musst, denn wer soll deine Geschichten lesen, wenn es die nicht mehr gibt?). So oft wie möglich zu schreiben heißt aber auch nicht, dass es jedes Mal acht Stunden sein müssen. Es reicht auch schon eine oder drei. Hauptsache du tust es.

4.      Learning by doing (Oder: Schaff dir Zeit Teil 2)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und wenn doch, ist er tot. Zum Schreiben gehört neben Talent auch eine Menge Übung und die bekommst du nur, indem du schreibst. Deswegen ist Punkt 3 so wichtig. Durch viel schreiben wirst du besser, entwickelst deinen Stil und lernst eigene Methoden und Tricks. Jeder Autor schreibt anders. Indem du es möglichst oft tust, wirst du irgendwann feststellen, welcher Stil dein eigener ist und dir am besten liegt.

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