Freitag, 3. Januar 2014

Das große Schreiben – Schreibtipps von Thomas Williams Teil 3




1.      Recherche

Mit der Recherche ist das so eine Sache. Weißt du zu viel, schreibst du vielleicht auch zu viel davon in deine Geschichte und das Tempo geht verloren oder du klingst wie ein Klugscheißer. Versuch dein Wissen in die Handlung mit einfließen zu lassen. Wenn es geht, lass die Figuren Dinge erklären, das wirkt lebendiger.
Weißt du zu wenig, kann es natürlich schnell passieren, dass du unsicher wirst, oder Quatsch schreibst. Zum Beispiel so etwas wie: „Er verließ die Raumstation, um sich die Beine zu vertreten.“
Nicht jede Geschichte braucht unbedingt Recherche, aber hier und da schadet es nicht. Am besten schreibst du über Themen, die dich ohnehin interessieren, so macht das nachforschen gleichzeitig Spaß. Liest du ein Buch zu dem Thema, kannst du natürlich nebenher einen ganz normalen Roman lesen und beides abwechselnd in die Hand nehmen.
Das Sachbuch/der Tatsachenroman werden dir helfen für deine Geschichte Hintergründe zu lernen. Mach dir Notizen.  
Der normale Roman hilft dir Ideen zu entwickeln, mit Wörtern umzugehen. Lesen ist eine ganz große Stütze und Inspiration für den Autor. Darauf sollte nicht verzichtet werden. 

2.      Fremde Orte

Du musst nicht in New York, Rio oder Tokio gewesen sein, um dort eine Geschichte spielen lassen zu können. Nutze die kreative Freiheit, stell dir vor, wie es dort ist. Viele dieser Orte wirst du aus Filmen, Serien oder Büchern kennen, sonst würdest du nicht von ihnen schreiben. Du hast die Stadt vor Augen, informier dich vielleicht noch ein wenig über Gepflogenheiten in dem Land, das Klima, Gesetze. Eben solche Dinge, die du für deine Geschichte brauchst.
Als Autor kannst du deine Geschichten an jedem Fleck auf der Erde, im gesamten Universum, oder einer anderen Welt spielen lassen. Lass dich nicht eingrenzen und geh aus dir raus. Deine Story kann in einer unseren Erde ähnlichen Welt stattfinden, auf einem fernen Planeten oder in einer anderen Dimension. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur sollte sie in der realen Welt spielen, ist es eben besser sich wenigstens etwas mit dem Ort der Handlung auszukennen und nicht den Eifelturm auf den roten Platz zu stellen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen