Freitag, 17. Januar 2014

Weird Trip: Hinter der Mitternachtstür

Ursprünglich war "Die Mitternachtstür" als Teil eines Romans gedacht. Es sollte um einen Mann gehen, der diese Tür in seinem Haus hat und versucht herauszufinden, wohin sie führt. Den Roman habe ich verworfen, aber diese Tür blieb mir irgendwie im Kopf. Und auch das Schicksal des Mannes, obwohl er nur eine kleine Nebenrolle haben sollte.
Um die Kurzgeschichte zu schreiben, musste ich ein wenig am Plot ändern, besonders da es ja nun eine eigenständige Geschichte war.

Ich glaube auf die Idee kam ich, weil wir jeden Tag an Türen vorbei gehen ohne je zu erfahren, wohin sie führen und sicher ist es zu 99,99% vollkommen uninteressant (Und illegal es herauszufinden...), aber was, wenn wir eine in unserem eigenen Heim hätten und hinter ihr verbirgt sich etwas, das gar nicht dort sein dürfte? In diesem Fall ein scheinbar endloser Tunnel, obwohl hinter der Wand eigentlich der Garten liegen müsste.
Ich wollte es so verrückt wie möglich erscheinen lassen, sah schon eine Art psychedelischen Tunnel vor mir, der mich an "Alice im Wunderland" erinnerte, aber es sollte etwas völlig eigenständiges werden.

Inzwischen bekam ich gute Kritiken zu der Geschichte und plane eine kompletten Roman über diese Tür, was mir nach dem Ende der Kurzgeschichte vollkommen unmöglich erschien. Lord Byrons Buchblog hatte recht. Es steckt sehr viel Potenzial in der Geschichte und wir haben noch nicht einmal einen Bruchteil dessen gesehen, was sich hinter der Idee verbirgt.

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