Sonntag, 5. Januar 2014

World War Z, mit ganz viel V




 Wer mich kennt weiß, dass ich ein großer Comicfan bin. Und natürlich liebe ich Horrorcomics. Avatar Press veröffentlicht großartige Serien für erwachsene Leser. Waren es zu Beginn noch viele Lizenztitel wie zum Beispiel „Nightmare on elm street“ oder sehr trashiges Zeug, das stark auf viel nackte Haut und Blut setzte, entwickelte sich Avatar irgendwann zu einem kleinen, aber ernstzunehmenden Herausgeber.
Große Namen wie Alan „Watchmen“ Moore, Garth „Preacher“ Ennis und andere schreiben für ihn. Auch Mel Brooks‘ Sohnemann Max Brooks, Autor von „World war Z“ und dem „Zombie survival guide“.
Seine Serie „Extinction Parade“ handelt davon, dass die Toten auferstehen (Ja, was auch sonst, denkt ihr jetzt, aber lest weiter), was natürlich zunächst toll für Vampire (Aha!) zu seien scheint. In dem Chaos müssen sie sich nicht mehr verstecken, können auf die Jagd gehen, ohne besonders vorsichtig sein zu müssen. Aber was, wenn die Zombies ihnen die Nahrung weg futtern?
Normalerweise gebe ich einer Serie drei Ausgaben, um mich zu überzeugen. Aber wegen den tollen Zeichnungen von Raulo Cacares, der mich schon bei der Miniserie „Crossed: Psychopath“ begeistert hat und weil ich inzwischen ein großer Fan von Avatar Press bin, habe ich bis Ausgabe 4 durchgehalten. Zum Glück, denn auch, wenn die vorherigen etwas zäh wirkten, kommt jetzt allmählich Fahrt in die Sache. Die Vampire begreifen, dass die Menschheit untergehen wird. Und somit ihre einzige Nahrungsquelle.
Jetzt darf man gespannt sein, wie es weiter geht. Die Serie erscheint ab diesem Jahr zweimonatlich, wenn ich mich nicht irre, auf 12 Ausgaben begrenzt. Zu jedem Heft gibt es drei verschiedene Cover.

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