Mittwoch, 12. März 2014

NaNoWriMo April 2014

Schon mal daran gedacht in einem Monat einen kompletten Roman zu schreiben? Ich auch nicht, aber letztes Jahr erfuhr ich vom National novel writing month und dachte: Die spinnen doch!

Aber...
Aber es geht auch nicht um Perfektionismus. Noch nicht, jedenfalls. Es soll euch nur dabei helfen einen ersten Entwurf zu schreiben und überhaupt in die Puschen zu kommen. Man zwingt sich praktisch zum schreiben, um was zu Papier zu kriegen und hat dabei ein Ziel vor Augen. Andere laufen Marathon, wir Autoren schreiben Marathon.

Camp Nanowrimo
Letztes Jahr hatte ich wegen mehrerer Ausschreibungen keine Zeit, aber im April, Juli und vermutlich auch im November diesen Jahres findet wieder ein solches Event statt und dieses Mal bin ich dabei. Auf der Seite www.campnanowrimo.com könnt ihr euch ein Profil zulegen, eine Wortanzahl festlegen, welche ihr erreichen wollt und auswählen, mit was für Leuten (11 an der Zahl) ihr eine Hütte möchtet. Soll heißen, es bildet sich eine kleine Community, mit der ihr euch austauschen könnt. Dabei werden Autoren rund um den Globus mitmachen.

Cabin in the woods
So sehr ich es auch mag mich mit Autoren unterschiedlicher Genres auszutauschen, dafür habe ich das Schreibnacht-Forum und diverse Gruppen auf Facebook. Beim Camp Nanowrimo werde ich in den nächsten zwei Wochen mit 11 anderen Horrorautoren in eine Hütte gesteckt und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wer das sein wird. Ich hoffe auf Erfahrungsaustausch und interessante Gespräche.

Woran ich schreiben werde?
Ich liebe es Kurzgeschichten zu schreiben, aber es ist Zeit für meinen ersten Roman. Das versuche ich seit Jahren, aber dann kommt die nächste Idee um die Ecke, welche ja so viel kürzer ist und unter welche man schneller das befriedigende Wort "Ende" setzen kann. Und dann sind da all diese schönen Ausschreibungen...
Doch sagen wir wie es ist: Romane sind beliebter als Kurzgeschichten und mit ihnen bekommen wir Autoren eine größere Leserschaft. Ich bewundere diese Leute, welche einen Roman nach dem anderen schreiben und denke, dass ich inzwischen genug Erfahrung habe, um es zu probieren.
Mein Roman hat den vorläufigen Titel "Sechs Stunden bis Sonnenaufgang" und ist ein wilder Vampirroman. Ich bin sehr wählerisch, was Blutsauger betrifft und mag sie am liebsten fies und blutrünstig, oder eben klassisch mit Schloss, Gruft oder Friedhof. Kurz: Entweder "From dusk till dawn" oder die alten Flme der Hammerstudios. Meine Vampire liegen irgendwo dazwischen.

Schon wieder Vampire?
Diese Vampire werden sehr anders als andere sein und sie sind nicht die führende Spezies in diesem Roman. Es geht nicht um Zombies oder Werwölfe. Das gibt es alles schon. Ich lasse meine Vampire auf Wesen treffen, von denen ich ein großer Fan bin und die auch eine feste Anhängerschaft haben, doch die viel zu wenig Beachtung kriegen.

Auf diesem Blog werde ich meine Fortschritte posten und natürlich auch über meine Erfahrungen mit dem Camp. Im Juli findet ein weiterer Novel writing month statt. Vielleicht hilft euch die Erfahrung, welche ich machen werde, bei der Entscheidung, ob ihr dabei seid, oder nicht. Hoffentlich schreibe ich nicht nur darüber, wie ich schreiend die Wände hochrenne oder mich verzweifelt auf dem Boden wälze.

Was nehme ich mit ins Camp?

Viel Nervenstärke und frische Unterwäsche dürften hilfreich sein. Außerdem Musik, Recherche, Sitzfleisch und einige Dinge, an die ich erst denke, wenn es schon zu spät ist. Drückt mir die Daumen. Und falls einer von euch bereits Erfahrungen mit dem NaNoWriMo sammeln konnte, kann er die gerne in einem Kommentar verfassen.

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