Freitag, 4. April 2014

Post aus Camp NaNoWriMo - Teil 1

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 01.04 bin ich im Camp NaNoWriMo und arbeite an meinem ersten Roman. Es sind erst ein paar Tage vergangen, aber ich bin recht zuversichtlich, dass alles klappt, wie ich es mir vorstelle. Schrei(b)krämpfe und Wutausbrüche blieben bisher aus, die Sonne schien und anders als in vielen Horrorfilmen hat niemand versucht uns Camper umzubringen.

Die Autoren, mit denen ich mir zum Austausch eine Hütte teile (also eine kleine Community, in welcher wir uns unterhalten können, mit Autoren aus allerlei Ländern), sind noch etwas schweigsam, aber da arbeite ich dran. Sie werden mit mir reden müssen, wenn ich ihnen erst einmal die Sachen klaue und lustige Schnitzeljagden veranstalte, damit sie diese wieder finden...

Eine ganz nette Funktion am Camp ist, dass ich die aktuelle Wortzahl meines Projekts immer aktualisieren kann. Im Moment bin ich etwas über 5000. 50.000 sind mein Ziel und laut den Berechnungen könnte ich in meinem jetzigen Tempo bis zum 20. April fertig sein. Aber wie das so ist kommt ja gerne was dazwischen, weswegen ich den Champagner noch nicht kalt gestellt habe.

Auch hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Das erste Kapitel lief gut, das zweite brauchte eine Weile und wollte mir dann nicht gefallen, weswegen ich es komplett neu geschrieben habe. Zwar geht es nur darum den ersten Entwurf zu schreiben, aber das ist so eine Macke von mir: Zu 100% zufrieden bin ich nie, aber ich kann auch nicht weitermachen ohne an den Teil zu denken, der mir gar nicht gefällt. Viel Zeit hat es nicht gekostet, es ist also nicht allzu schlimm. Und dann kam mir noch eine Idee für ein Prolog, dass den Leser darauf einstimmen soll, was ungefähr auf ihn zukommt.

Mein Roman hat bis jetzt ohnehin recht kurze Kapitel, die bei 3 bis 4 DIN A 4 Seiten liegen, damit die Geschichte ein gewisses Tempo hat. Es ist ein blutiger Vampirroman, mit viel Action und einer Spezies, auf die ich mich schon sehr freue, sie endlich in Erscheinung treten lassen zu können. Aber worum es sich dabei handelt sollt ihr erst erfahren, wenn alles in trockenen Tüchern ist. Es handelt sich nicht um Werwölfe oder Zombies. Die Idee kam mir beim nachdenken über eine gewisse Geschichte, in der Vampire sogar zuerst gar keine Rolle spielten.

An dem Titel "Sechs Stunden bis Sonnenaufgang" hat sich noch nichts geändert, aber ich werde wohl bald ein Brainstorming einlegen, um mir einen besseren auszudenken. Im Gepäck befindet sich auch das Buch "Now write". Ein amerikanischer Schreibratgeber über Fantasy, Science Fiction und Horror. Zufällig enthält es ein Kapitel über Titelfindung. Es wurde von veröffentlichten Autoren geschrieben, die in den jeweiligen Genres zu Hause sind. Unter anderem hat Jack Ketchum ein Kapitel geschrieben, welcher auch hier in Deutschland bekannt sein dürfte. Als musikalische Unterstützung dienen mir Bands wie W.A.S.P, Mötley Crüe und ähnliche.

So, jetzt hab ich aber vorerst genug geschrieben. Ich muss weiter machen. Wie ihr seht, geht es mir gut. Ich bin nicht von Moskitos aufgefressen worden, habe keine Krankheiten (Soweit ich weiß...) und arbeite tüchtig an meinem Roman.

Bis dahin,

Thomas


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