Donnerstag, 10. April 2014

Post aus Camp NaNoWriMo - Teil 2: Das Ding hat einen Namen

Hallo zusammen!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal über meine Arbeit an meinem Roman berichten. Nervenzusammenbrüche blieben bisher aus, dafür weiche ich stetig vom Plot ab. Meine Geschichte und die Figuren entwickeln einen eigenen Willen und das macht es auch für mich wahnsinnig spannend zu sehen, wohin uns das führt.


Na, sind wir auch fleißig oder starren wir Facebook an, bis sich was tut?
Gerade habe ich die 19.000 Wörter in meinem Roman geknackt. Ziel für diesen Monat sind immer noch 50.000 und mal läuft es besser, mal schlechter, aber wir sind ja erst ein paarTage im National novel writing month und es kommen noch die Feiertage. Berufs- und Privatleben dürfen natürlich nicht vernachlässigt werden und dann liegen hier noch etwas Lesestoff und DVDs zur Ablenkung.

Was gibt es sonst zu berichten?
Inzwischen hat mein Roman einen neuen Namen. Am Anfang war es noch "Sechs Stunden bis Sonnenaufgang", aber weil ich das Gefühl hatte mit Jack Bauer im Nacken in Echtzeit schreiben zu müssen, habe ich das Ding umbenannt.
Naja, eigentlich habe ich das getan, weil "Sechs Stunden..." nicht besonders aufregend klingt. Der neue Titel lautet... Trommelwirbel...
"Monströs".
Der Titel macht hoffentlich neugierig und verrät nicht zu viel. Der Teufel steckt auch hier im Detail. Dass es um Vampire geht, habe ich schon verraten und sie sind alles andere als nett. Deswegen macht es so viel Spaß über sie zu schreiben. Wieso nicht mal ein Buch über richtig fiese, gemeine Figuren schreiben und lesen? Natürlich darf ich es damit nicht übertreiben, deswegen gibt es noch andere Charaktere, aber dazu gleich mehr.

Wie läuft es mit meiner Arbeit an "Monströs"?
(Ich erwähne den Titel so oft wie möglich, damit ihr ihn euch einprägt ;-) )
Wie schon oben erwähnt, mal besser mal schlechter, aber ich bin weiterhin zuversichtlich. Immerhin nehme ich mir gerade die Zeit an meinem Blog zu schreiben. Wie bei jeder Geschichte musste ich auch hier erst einmal den richtigen Ton finden und die Charaktere kennenlernen. Andere Autoren schreiben vor Beginn der Geschichte Lebensläufe für oder Interviews mit ihren Figuren. Das habe ich versucht, aber wieder aufgegeben, denn wie meine Geschichten entwickeln sie ein Eigenleben und gehen eine völlig andere Richtung, als ich für sie vorgesehen hatte. Dann tauchen plötzlich solche auf, die nicht geplant waren und jene, mit denen ich so viele Pläne hatte, liegen mit geschmolzenem Gesicht am Boden. Dumm gelaufen.

 Da sind also Vampire und wer noch?
Ich mag sympathische Loser, wie zum Beispiel Hank Thompson aus Charlies Hustons "Der Prügelknabe" und seinen zwei Sequels. Deswegen schreibe ich gerne über sie und solch einer hat in "Monströs" den Ball nun richtig ins rollen gebracht. Auf einmal war der Ton für meine Geschichte da, ich wusste wie die Zusammenarbeit meines weiblichen Charas Beatrice mit dem Verlierer Randy aussehen würde und dabei entwickelten sich ihre Charakterzüge. Noch sind sie sich nicht begegnet, aber ich kann es kaum erwarten.

Und dann?
Kennt ihr Filme wie "Nur 48 Stunden", "Red Heat" oder wegen mir auch "Scott und Huutsch"? In diesen Filmen müssen sich unterschiedliche Partner zusammenraufen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. So ähnlich läuft es in meinem Roman. Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein. Auf der einen Seite eine 200 Jahre, stolze, leicht reizbare Vampirin und der großmäulige Verlierertyp, der manchmal redet, bevor er nachdenkt. Sie würden einander an die Gurgel gehen (Besonders sie ihm), wenn es nicht genug andere Probleme gäbe. Ich war schon immer ein großer Fan von ungewöhnlichen Team ups und plane bereits seit einiger Zeit einen weiteren Roman, der das Thema völlig ad absurdum führen wird. Das Thema steht und wenn der NaNoWriMo rum ist, werde ich mich um den Plot kümmern.

Ach ja, das kennen wir ja. Am Ende lecken sie sich wie in einem Hollywoodfilm das Gesicht ab, bevor sie den Nachnamen des anderen kennen.
 Und ich verspreche, dass es nicht endet wie in einem Hollywoodfilm, wo sich die Figuren am Ende das Gesicht ablecken, bevor sie den Nachnamen des anderen kennen.

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