Montag, 7. Juli 2014

Die Putzfrau des Dr. Apokalypse ist nahe

Es ist ein paar Monate her, da erhielt ich vom Schreiblust-Verlag eine Mail, dass meine Geschichte "Die Putzfrau des Dr. Apocalypse" in einer Anthologie veröffentlicht werden soll. Das hat mich ja schon ganz besonders gefreut, aber ein paar Monate später erreichte mich eine weitere Mail und die riss mich glatt vom Hocker. Der Titel des Buchs sollte an meinen Beitrag angelehnt sein.
Der Titel des Buchs: "Die Putzfrau des Dr. Apokalypse".

Ich will ganz ehrlich sein, ich habe diese Nachricht abends vorm zu Bett gehen gelesen und da ich danach ohnehin nicht so schnell einschlafen konnte, wäre ich fast noch einmal aufgestanden, um die Mail ein weiteres Mal zu lesen (Dabei hatte ich das bereits mehrmals hintereinander getan!). Ich dachte mich getäuscht, oder nur geträumt zu haben und bis ich das Innenlayout und das Cover gesehen hatte, glaubte ich noch, die Redaktion würde sich anders entscheiden.

Alles was ich dazu sagen kann ist: Wow!!!
Und natürlich: Danke an die Leute vom Schreiblust-Verlag. Davon habe ich nicht einmal zu träumen gewagt!

Meine Geschichte ist somit der Aufhänger des Buchs und das macht mich megastolz. Es ist sehr mutig ausgerechnet diesen Titel für eine Horroranthologie zu wählen. Aber sicher auch ungewöhnlich und könnte somit neugierig machen.

"Die Putzfrau des Dr. Apocalypse" handelt, wie der Name schon sagt, von einer Putzfrau. Aber diese arbeitet für einen Superschurken und erzählt in Tagebuchform von ihrem Alltag. Ich kam darauf, als ich an die alten James Bond Filme dachte und an all die Comics, in denen Superschurken riesige Geheimbasen haben und eine Armee aus Handlangern. Dabei stellte ich mir die Frage, wer diese Dinger eigentlich baut. Und woher kriegen die Schurken ihre Leute? Gibt es da eine Stellenausschreibung?

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Und wer macht das alles eigentlich wieder sauber? Irgendwo muss es doch Putzpersonal geben, aber sieht man da jemals jemanden mit dem Staubwedel umhergehen? Diese Geschichte ist dem unbeachteten Personal gewidmet, welches Tag für Tag die Gemeinschaftstoiletten in den geheimen Hauptquartieren reinigt, nie zu sehen ist und trotzdem mit allen anderen in die Luft fliegt.

Ein kleines Schmankerl hab ich zum Schluss noch. Heute erreichte mich das Cover in zweifacher Ausführung. Und ich finde es klasse! Es sieht aus, wie eine blutige Sauerei, was hervorragend zum Titel des Buches passt und somit neugierig macht. Die Wartezeit, bis ich es in den Händen halten kann, wird gerade zu unerträglich.




Bis dahin,

Thomas.

Kommentare:

  1. Ich habe das Cover ebenfalls auf meine Seite gestellt und freu mich auf die Exemplare.

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  2. Sehr schön. Die Bücher sollten diesen Monat bei den Autoren ankommen. Mal sehen, ob es klappt.

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