Freitag, 13. Februar 2015

Das Ninja-Projekt Teil 2: Erste Schritte

Für 2015 habe ich mir vorgenommen einen Roman zu schreiben. Nach etlichen Kurzgeschichten und mehreren Veröffentlichungen in Anthologien, ist es wohl auch mal Zeit dafür. Auf meinem Blog möchte ich in unregelmäßigen Abständen erzählen, wie es läuft.

Bis zum Wort "Ende" ist es noch ein weiter Weg, aber die ersten Schritte sind getan. Ich habe die Arbeit an meinem Roman wieder aufgenommen, nachdem ich ein paar Wochen lang aus unterschiedlichen Gründen kaum zum Schreiben gekommen bin. Der Anfang war bereits gemacht und es gefiel mir schon ganz gut, aber für jede Geschichte, die ich schreibe, brauche ich mehrere Anläufe, um den richtigen Ton zu finden und einen guten Anfang zu finden, der den Leser sofort mitreißt.

Kann man später immer noch alles überarbeiten, ja, aber wenn mir etwas nicht gefällt, fällt es mir schwer weiter zu machen. Die Geschichte mehrmals zu beginnen hat mir auch geholfen die Figuren und die Welt in der sie leben besser kennen zu lernen. Ich hatte ja schon eine Vision vor Augen, ein fast voll geschriebenes Notizbuch, aber (Und damit sorge ich unter meinen Autorenkollegen jetzt für einen Aufschrei des Entsetzens): Ich plotte nicht.

Zu plotten habe ich bei anderen Projekten versucht  und mich beim Schreiben so weit von der Vorlage entfernt, dass ich mit dieser nichts mehr anfangen konnte. Bei meinem Ninja-Projekt (Der Titel bleibt noch geheim) habe ich einen ganzen Haufen Ideen, Szenen, Figuren und eine Handlung vor Augen und ich will sehen, wie sich das alles von alleine zusammensetzt. Irgendwann entwickeln Geschichten und Charaktere ein Eigenleben und dann kann ich ihnen nicht mehr vorschreiben, in welche Richtung sie gehen sollen. Beim Ninja-Projekt weiß ich nur, dass es möglichst verrückt, wild und fetzig werden soll.

Ich bezeichne es bis jetzt als wilde Mischung aus Dark Fantasy und Splatterhorror. Und ich bin sehr auf die Meinungen meiner Testleser gespannt, denn mit meinem Roman schlage ich auch einen Weg ein, den ich schon öfter betreten habe, aber eben nie beständig. Ich sehe mich immer mehr als Splatterpunk, aber einer mit Humor. De Gewalt ist kein reiner Selbstzweck, sondern einfach nötig für den Ton der Story. Außerdem soll der Leser sich stellenweise vor Ekel und Lachen schütteln können. Wenn ich in einer meiner Schreibgruppen erwähne, dass ich an Ekelhorror mit Humor arbeite, werden immer wieder Mitglieder hellhörig. Und bei meiner Lesung bei "Book meets Metal" konnte ich mich live davon überzeugen, dass diese Mischung ankommt.

Hoffen wir mal, dass ich diese auch in meinem Roman hinbekomme und nicht nur in Kurzgeschichten. Denn ich habe noch mehr Bücher füllende Ideen ;-)

Bis dahin,

Thomas.  

Kommentare:

  1. Ich wünsche viel Erfolg. Auch ich bastel zum ersten mal an einem längeren Projekt. Die Grundzüge stehen, denn anders als du plotte ich hier doch. Schauen wir mal, was bei uns rauskommt. ;-)

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  2. Auch dir viel Erfolg ;-) Wird bestimmt super!

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