Dienstag, 15. Dezember 2015

Jan und Phil sind endlich da

Gestern war es endlich so weit. Meine Novelle "Die grausigen Abenteuer von Jan und Phils Kopf" hat das Licht der Welt erblickt und ist ab sofort als Taschenbuch bei Amazon zu haben.
Über den langen, beschwerlichen Weg, den meine beiden Titelhelden hinter sich haben, habe ich in meinem letzten Post geschrieben.
Warum ich mich aber dazu entschlossen habe, die Geschichte als Selfpublisher zu veröffentlichen und nicht einem Verlag anzubieten, habe ich noch gar nicht erklärt.

Anfangs war die Novelle für einen Verlag geplant gewesen. Ich hatte bereits einen ins Auge gefasst und möchte an dieser Stelle betonen, dass ich bisher nur gute Erfahrungen mit Verlagen und Lektoraten gemacht habe. Es ist nie böses Blut geflossen, es gab keine inhaltlichen Änderungen oder so. Ich hatte immer Narrenfreiheit und habe dank Verlegern und Lektoren eine ganze Menge gelernt.
"Die grausigen Abenteuer von Jan und Phils Kopf" ist jedoch kein ganz einfaches Werk. Zumindest für mich nicht.
Ich habe lange dran geschrieben, obwohl es nur etwas mehr als 120 Seiten geworden sind. Die Geschichte um einen halluzinierenden Helden, der glaubt auserwählt zu sein, die lebenden Toten bekämpfen, erwies sich als schwer umsetzbar. Ich wusste oft nicht, ob ich vielleicht zu weit gehe, was die verrückten Trugbilder und den schwarzen Humor betrifft. Meine Testleser waren allerdings begeistert und ich hoffe, dass das auch die Käufer betrifft.

Ich entschloss mich, es zu riskieren und die Geschichte auf eigene Faust zu veröffentlichen. In Benjamin Ressel fand ich einen tollen Lektor, der mich immer wieder unterstützt hat und mit dem ich auch weiterhin zusammenarbeiten möchte, wenn ich wieder mal das Abenteuer Selfpublisher wage. Und ich werde auch wieder an Verlage herantreten. Es gibt genug Ausschreibungen, denen ich nicht widerstehen kann und Ideen, die verwirklicht werden wollen.

Jan und Phil sind ein echtes Wagnis für mich gewesen. Eine Zombiegeschichte, die sich von allen anderen abheben soll. Und auch sonst vieles anders macht, als andere Geschichten. Trotzdem bin ich sehr stolz auf mein Werk, sonst wäre es in der Schublade gelandet. Und dafür steckt zu viel harte Arbeit drin.


Kommentare:

  1. Für Selfpublishing ist das schon mal definitiv ein sehr gutes Cover. Da gibt es in dem Bereich viel Spreu und wenig Weizen.

    Ich hoffe, du schreibst mal irgendwann, ob es ein gelungener Versuch war. Das würde mich interessieren.

    Zu den Comics kann ich leider nichts sagen oder den Bildschirm anschreien, da ich nur die neuen Masters of the Universe-Comics lese.

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  2. Und wenn ich schon nichts zu den Comics zu sagen habe, dann sollte ich wenigstens unter dem richtigen Post nichts sagen ... *gnarf*

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