Dienstag, 2. Februar 2016

Meine Schrei(b)woche (25.01.16 - 31.01.16)

Wie versprochen folgt heute ein neuer Bericht über meine vergangene Schrei(b)woche und wie schon bei der ersten kann ich sagen, dass ich sehr produktiv war.

Eigentlich hatte ich vor, abwechselnd an Kurzgeschichten und größeren Projekten zu schreiben, doch kürzlich habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal alle, für dieses Jahr geplanten Kurzgeschichten zu schreiben, um nicht immer wieder pausieren zu müssen. So kann ich mich danach auf meine neue Novelle und meinen Roman konzentrieren. Aber ausgerechnet jetzt schießen die interessanten Ausschreibungen aus em Boden.
Egal. Das Jahr ist noch jung und ich bin gut dabei. Außerdem habe ich mir für jeden Monat 20.000 Wörter vorgenommen, was mich zusätzlich motiviert. Im Januar waren es 25700. Tschakka!

Eine Kurzgeschichte habe ich letzte Woche bereits verschickt, zwei weitere befinden sich gerade in Arbeit und könnten kaum unterschiedlicher sein. "Der alten Zeiten wegen" ist eine düstere Horrorstory ohne viel Blutvergießen und verzichtet auf jeglichen Humor. Hier setze ich voll und ganz auf die unbequeme Atmosphäre und den Gruselfaktor. Auf die Idee kam ich durch die Taten des Serienmörders Dean Corll, der in den 70er Jahren in den USA junge Männer ermordet hat.
"Pow" ist das komplette Gegenteil. Blutig, spritzig, tralalala. Eine Art Road Movie mit durchgetretenem Gaspedal und bitterbösem Humor. Die Inspiration hierzu ist ein Bonbon. Richtig. Ein Bonbon. Mehr soll nicht noch verraten werden.
Ich bin sehr gespannt, wie diese Geschichten ankommen und ob sie veröffentlicht werden. Oder ob man mich danach endgültig für verrückt hält und mich einweisen lässt.

Tatsächlich hatte ich mich zuerst gar nicht getraut, "Pow" überhaupt zu schreiben, weil diese Geschichte so anders ist, aber wie ich letztens wieder gemerkt habe, zahlt sich Mut zum Risiko aus. Meine Geschichte "Flowerpowergirls gone wild" wird veröffentlicht und damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Gut, zu allererst rechne ich immer mit einer Absage. Zum einen tut es dann weniger weh und man weiß eben nie, wer die Geschichte liest und was diese Person erwartet. Als ich die Zusage bekam, war ich völlig aus dem Häuschen. Ich mag die Story sehr und freue mich darauf, dass sie angenommen wurde.

Am Sonntag hat mir Markus Lawo, den ich im November 2015 auf der Kitty Con persönlich kennenlernen durfte, den Link zu seiner Rezension zu meiner Sammlung "Weird Trip" geschickt. Ich weiß gar nicht, worüber ich mich mehr gefreut habe. Über die 5 Sterne oder über die Vergleiche mit Serien wie "Tales from the Crypt" und "Twilight Zone", von denen ich ein Riesenfan bin. Ihr findet die Rezension zu Printausgabe bei Amazon.

Zum Schluss noch ein Filmtipp von mir: "We are still here" ist eine gelungene Mischung aus Geister- und Splatterfilm. Das Grauen kommt hier auf leisen Sohlen und ohne Einstellungen, die wir schon aus hundert anderen Filmen kennen. Auch mit Jump Scares wird sich angenehm zurückgehalten. Da verlässt sich der Regisseur Ted Geoghegan voll und ganz auf die Atmosphäre. Im Finale geht es dann überraschend heftig zur Sache. So krass, dass mich die Altersfreigabe an 16 echt überrascht hat.

Wie gesagt, war ich sehr produktiv, was das Schreiben betrifft. Allerdings habe ich mir auch vorgenommen, wieder mehr zu lesen. Mein Stapel ungelesener Bücher droht mich zu erschlagen.

Bis dahin,

Thomas.




1 Kommentar:

  1. Nur ein Stapel? Dann geht es ja noch. ;-) Sei froh, dass du keine Heftromane sammelst. Da wachsen die Stapel wie Bambus.

    Vom Titel her hast du von der Zukunft berichtet. ;-)

    Bei den Ausschreibungen gebe ich dir Recht. Aber *seufz*, ich werde aus Zeitmangel wohl an kaum einer Ausschreibung teilnehmen können.

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