Montag, 16. Mai 2016

Meine Schrei(b)woche 09.05.2016 - 13.05.2016

Willkommen zurück. Es hat wieder etwas gedauert, bis ich hier aktiv war, aber ich hatte einige Deadlines vor mir und musste mir erst einmal Luft schaffen, um etwas für meinen Blog schreiben zu können.
Dafür gibt es einiges zu erzählen, was das Schreiben und das Lesen betrifft. Ich hoffe, ihr habt Sitzfleisch mitgebracht.

Kürzlich hagelte es regelrecht gute Nachrichten. Eine davon war, dass meine Kurzgeschichte "Operation: Halitosis" in der Anthologie "Horror-Cocktail" im Sarturia Verlag veröffentlicht wird. Es gibt noch keinen Termin dafür, aber ich freue mich sehr darüber, dabei sein zu dürfen. Das Cover konnte ich bereits sehen und es ist wieder einmal hervorragend. Für so etwas hat der Verlag ein Händchen.
Ach ja, meine Kurzgeschichte "Menschenregen" wird auch im Sarturia Verlag erscheinen, aber dazu gibt es erst später genauere Informationen.  
Eine weitere Neuigkeit ist, dass ich nun einer von mehreren Authorwings bin und mich damit bereit erklärt habe, einer Autorin oder einem Autoren auf dem Weg zur ersten Veröffentlichung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Natürlich sollte diese Person im Horrorgenre tätig sein. Die Seite der Authorwings findet ihr hier und dort natürlich auch mein Profil.

Im Moment arbeite ich an mehreren Kurzgeschichten und einer Novelle. Sobald ich kann, möchte ich mich verstärkt auf längere Projekte konzentrieren. Mein Roman hat inzwischen ein Facelifting bekommen und ist startklar, noch einmal neu geschrieben zu werden. Bei den ersten Anläufen war es mir trotz Lob der Testleser zu sehr Fantasy und ich hatte das Gefühl, dass es nicht meine Geschichte ist, die ich da schreibe. Es wirkte auf mich eher gekonnt und nicht gewollt. Die eigentliche Handlung bleibt die selbe und doch wird alles etwas anders.
Außerdem wage ich mich demnächst an eine SciFi-Story und eine über Superhelden. Darüber aber mehr, wenn es spruchreif ist.

Da ich in letzter Zeit viel geschrieben habe, bin ich nicht allzu viel zum Lesen gekommen, aber ein paar Comics waren dennoch drin. Besonders gut gefallen hat mir "Leaving Megalopolis" von Gail Simone. Es handelt davon, dass die Superhelden einer Stadt zu irren Mördern werden und eine Stadt in Angst und Schrecken versetzen. Ich konnte nicht anders, als ununterbrochen an Zombiefilme oder die Serie "Marvel Zombies" zu denken, aber dennoch ist die Miniserie vollkommen eigenständig. Düster, brutal, sauspannend mit einem Schuss schwarzem Humor. Kürzlich ist die erste Ausgabe der Fortsetzung mit dem Titel "Surviving Megalopolis" erschienen und auch diese Serie werde ich mir früher oder später zulegen.

Apropos Comics: Was musste ich heute feststellen? Im Juli wird "Crossed: Badlands" mit der Ausgabe Nummer 100 eingestellt? Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Serie bereits weit darüber hinaus geplant wäre, aber wenn ich ehrlich sein soll, finde ich es nicht so schlimm. Die Comicserie um einen Virus, der Menschen in Mörder verwandelt (Man merkt, dass ich dieses Thema mag, oder?), hatte Höhen und Tiefen. Zuletzt war es oft recht eintönig.
Es gibt Geschichten, an die erinnere ich mich gerne und solche, wegen denen ich das Abo fast abgebrochen hätte. Sollte das wirklich das Ende von "Badlands" sein, war es trotz allem ein unterhaltsamer und wirklich, wirklich blutiger´Trip.
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Avatar sein Flaggschiff einfach vom Markt nimmt. Abwarten und einen Kelch Jungfrauenblut trinken.

Außerdem habe ich "Harrow County" bereits eine weitere, großartige Horrorserie gefunden. Wer die Geschichten von Stephen King und Joe R. Lansdale mag, sollte da mal einen Blick riskieren. Ja, so gut ist diese Serie um eine junge Hexe in den Südstaaten Amerikas.Cullen Bunn ist ein Vielschreiber und arbeitet auch für DC und Marvel, jedoch finde ich seine eigenständigen Serien wirklich großartig und seine Arbeiten an Superheldencomics recht langweilig.

Und noch einmal apropos ...
Ich lese gerade Stephen Kings "Es" und bin begeistert. Viele Autorenkolleginnnen und -kollegen sind erstmal in Schockstarre gefallen, als ich auf Facebook verkündet habe, dass ich es zum ersten Mal lese. Solche dicken Wälzer sind für gewöhnlich nicht mein Ding, aber "Es" macht süchtig. Ich freue mich immer, wenn ich Zeit zum Lesen finde und weiß jetzt schon (nach exakt 666 Seiten), dass ich traurig sein werde, wenn ich es beendet habe.

So, damit der Text nicht zu lang wird (Wie gesagt, längere Projekte kommen später ;-) ) ist erst einmal Schluss für heute.

Bis dahin,

Thomas

1 Kommentar:

  1. ES gehört definitiv zu den Meilensteinen des geschriebenen Horrors.

    Ich gratuliere zu den guten Nachrichten.

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